Fitbit kündigt sein Wearable Surge vollmundig nicht als Smartwatch sondern als „Superwatch“ an. „Super“ soll Surge sein, weil die Uhr nicht nur als Fitness-Tracker, sondern auch als GPS-Sportuhr und Smartwatch eingesetzt werden kann. Wir haben die Fitbit Surge einem ersten Kurztest unterzogen – um zu sehen was wirklich „super“ ist.

Optik und Haptik: billig

Zunächst wirkt das Design und das Material billig – das Armband ist aus Gummi und zeigt schnell Gebrauchsspuren auch der Verschluss des Fitbit Surge wirkt schon nach kurzer Testzeit nicht mehr „neu“ – das verwendete Display fällt positiv auf, es ist reaktionsschnell und auch bei Sonneneinstrahlung gut abzulesen.

Einsatzmöglichkeiten:

Leider ist das Fitbit Surge nicht wasserdicht, sodass es nicht zum Schwimmen geeignet ist. Mit dem Fitbit Surge lassen sich, wenn überhaupt, nur wenige Sportarten tracken: Fahrradfahren, Laufen, Wandern, Spinning und Gewichtheben.

Akkulaufzeit:

Der Akku hält ohne die GPS Navigation knapp eine Woche durch, mit gelegentlicher Nutzung der GPS-Navigation hält der Akku der Fitbit Surge maximal drei Tage.

Pulsmesser und Schrittzähler

Beim Tracking von sportlichen Aktivitäten sorgt der Pulsmesser für eine schon sehr große Genauigkeit und auch der Ruhepuls wird sehr genau dargestellt. Das GPS-Tracking funktioniert relativ genau und ohne Probleme – die zurückgelegten Strecken werden mit im Rahmen liegenden Abweichungen aufgezeichnet.

Fitbit Surge und die Apps für Android und iOS

Die Apps bieten genauso wie die Desktop-Browser-Version einen detailierten Überblick über die erbrachte Leistung. Das Vernetzen mit Freunden ist genauso möglich wie das Starten von Gruppenwettkämpfen. Zur Motivation und besseren Zielerreichung können auch Trophäen und das Festlegen von Zielen festgelegt werden. Wer die Smartwatch auch zum Kalorienzählen einsetzen will, kann in der Datenbank die Lebensmittel auswählen und entsprechend eintragen.

Schlaftracking

Um den eigenen Schlaf zu tracken, muss die Uhr glücklicherweise nicht in einen Schlafmodus versetzt werden wie bespielsweise die Jawbone Up2. Die Fitbit Surge merkt „angeblich“ von selbst, wenn der Träger sich zum Schlafen hinlegt. Allerdings unterscheidet das Schlafdiagramm nur zwischen Schlaf und Wachsein und somit ist die Aussage im Diagaramm fast nicht gegeben.

Die Fitbit Surge als Smartwatch?

Die Fitbit Surge zeigt bei Verwendung and Apples IOS und verschiedenen Android-Geräten Anrufe und SMS an – allerdings wird lediglich der Anruf bzw. der SMS Eingang angezeigt – man kann das eingehende Gespräch somit nur „sehen“ und nicht annehmen bzw. ablehnen – und dieses „sehen“ ist auch noch sehr langsam – Anrufe werden erst nach dem dritten bzw. vierten Klingeln angezeigt. Die Steuerung der Musikwiedergabe gelingt aktuell nur mit einem iPhone oder iPod touch und aktuel (noch) nicht mit Android. Hier können aber sicherlich Software-Updates in Zukunft die fehlenden Funktionen nachliefern.

Fazit: Fitbit Surge

Im Fitbit Surge funktionieren Schrittzähler, GPS-Tracking und der Pulsmesser einwandfrei. Das Design, die Haptik und die aktuelle Software bieten noch viel Platz nach oben um aus dem Fitbit Surge wirklich eine „Superwatch“ zu machen, wie es Fitbit eigentlich ankündigt.

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